Welche Arten von Impfstoffen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man bei Impfstoffen – je nach Ihren wirksamen Bestandteilen – zwischen Lebendimpfstoffen und Totimpfstoffen.

Lebendimpfstoffe enthalten lebende Viren oder Bakterien, die in einem Spezialverfahren sehr stark abgeschwächt worden sind (Attenuierung). Ergebnis: Sie können sich im Körper zwar noch vermehren, aber keine Krankheit mehr auslösen. Dem Immunsystem wird dadurch ein tage- oder wochenlanger Angriff vorgetäuscht – so kann es seine Abwehr entsprechend lange trainieren und ein immunologisches Gedächtnis aufbauen.

Im Gegensatz zu Lebendimpfstoffen enthalten Totimpfstoffe vollständig inaktivierte Krankheitskeime (Antigene), die sich nicht mehr vermehren können, oder auch nur bestimmte Bestandteile des Erregers, die sich z. B. gentechnisch gewinnen lassen, um das Immunsystem zu aktivieren.

Die Antigene fördern die Bildung neutralisierender Antikörper. Zum Aufbau einer starken Immunität sind in der Regel 2–3 Impfungen notwendig (Grundimmunisierung).

Kombinationsimpfstoffe

Impfstoffe können als Einzel-sowie auch als Kombinationsimpfstoffe angewendet werden. Wichtig ist dabei, dass bei den Kombinationsimpfstoffen der Immunisierungseffekt dem der jeweiligen Einzelkomponenten entspricht. Kombinationsimpfstoffe ersparen Ihrem Kind Pikse, Ihnen Arzttermine und Stress. Kombinationsimpfstoffe steigern die Akzeptanz der Impfung und fördern die Durchimpfungsraten.

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